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Arte Jam mit C. Ringer, Metronomy, Lisa Ekdahl etc.

07.02.2023 von 01:00 bis 02:00
In einem bunt gemischten Programm warten Manu Katché und Alice Tumler in der dritten Sendung der zweiten Saison von „One shot not“ mit vielen Highlights auf. „One shot not“ steht für Jazz, Pop, Rock, Blues, Jam-Sessions, improvisierte oder zwischen bestimmten Musikern bewusst herbeigeführte Begegnungen, Aufnahmen von Proben und Performances. In einer Atmosphäre der Vertrautheit und mit Studiotonqualität vermittelt die Sendung Kostproben von aktuellen Musiktrends. Manu Katché, oft selbst an den Drums, mischt sich mit ansteckender Begeisterung in die Musikwelten seiner Gäste ein. An seiner Seite moderiert die Franko-Österreicherin Alice Tumler die Sendung auf Englisch und Deutsch. Catherine Ringer Stuck in the Sound Dass die französische Band Stuck in the Sound und ihr verblüffender Frontmann José Reis Fontana eine mitreißende Bühnenshow liefern, ist schon seit geraumer Zeit bekannt. Vor drei Jahren landeten sie dann mit ihrem ersten Album einen echten Erfolg, auch bei der Kritik. Zu danken war das vor allem dem Sound, der mit bestem britischem Rock mithalten kann. Diesen Winter brachten Stuck in the Sound ihr zweites Album "Shoegazing Kids" heraus, das in Brooklyn mit Unterstützung unter anderem von Nick Sansano (Sonic Youth, Beastie Boys usw.) entstand. Catherine Ringer Als Tochter eines Malers wurde Catherine Ringer im Künstlermilieu groß. Schon mit acht Jahren trat sie als Mannequin auf, schauspielerte am Theater, sang und tanzte. Gemeinsam mit Fred Chichin, dem sie 1979 begegnete, bildete sie die Band "Les Rita Mitsouko". Catherine Ringer ist eine facettenreiche, energiegeladene Künstlerin voller Charisma und Sinnlichkeit. Sie spielte in mehreren Kinofilmen, u. a. an der Seite von Serge Gainsbourg und 1987 in Godards Streifen "Schütze deine Rechte", synchronisierte Animationsfilme und trat in Musicals auf. Nach dem Tod ihres Partners und Lebensgefährten Chichin im November 2007 ging sie wieder auf Tournee und beendete dessen Arbeit an einem Album mit Kompositionen von Nino Rota. Lisa Ekdahl Mit ihrem Engelsgesicht und der hohen Kinderstimme wirkt die 38-jährige Schwedin wie die gute Fee von Jazz und Bossa Nova. Doch in der Kindheit galt Lisas Interesse mehr dem Fußball als der Musik, für Jazz begann sie sich als Teenager zu begeistern. Das Rüstzeug fürs Metier holte sie sich bei Bühnenauftritten, eigene Titel auf Schwedisch komponierte sie erst später. Metronomy Der Name "Metronomy", eine Mischung aus "Metronom" und "Astronomie", hat den Vorteil, in allen Sprachen gut zu klingen und gleichzeitig sehr anschaulich die Philosophie dieser 1999 von Joseph Mount gegründeten Band aus Devon zu vermitteln. Denn Metronomy ist zunächst ein Konzept, das nichts dem Zufall überlässt, weder die Bilder noch die gekonnt produzierte Musik, die sich immer wieder auf die New Wave der 80er-Jahre bezieht. Außerdem sampelt Mount viel - auch unerlaubt, wie bei Britney Spears. Die Samples von Les Klaxons, Franz Ferdinand und Gorillaz haben weiter zum Ruf von Metronomy beigetragen. 2008 erschien das zweite Album der Band, "Nights Out". Yodelice Yodelice alias Maxim Nucci machte erstmals 2004 mit dem Soundtrack zu dem Film "Alive" von sich reden, in dem er an der Seite von Richard Anconina auch selbst mitspielte. Sein folkig-schlichtes erstes Album "Tree of life" (März 2009) komponierte er auf der Gitarre. Es entstand mit Unterstützung von Abraham Laboriel Jr und der Bläser von Beck in Los Angeles. Franck Avitabile Schon im Alter von neun Jahren lernte der heute 38-jährige Franzose Klavier an der Musikschule. Als Reaktion auf diese klassische Ausbildung suchte er mit 17 Zuflucht bei Keith Jarret und Chick Corea. Einige Jahre lang improvisierte er an der Seite großer Meister des Genres und nahm später wieder an Wettbewerben teil. Michel Petrucciani, damals auf der Suche nach jungen Talenten, wurde auf den virtuosen Pianisten aufmerksam und nahm ihn für sein erstes Album unter Vertrag, das 1999 mit dem Django d'Or ausgezeichnet wurde. Es folgten zahlreiche Bühnenauftritte mit Jazzgrößen wie Wynton Marsalis und Steve Grossman. 2004 ging Avitabile aus dem französischen Musikwettbewerb "Victoires du Jazz" als Entdeckung des Jahres hervor und begegnete im gleichen Jahr beim Festival von Maubeuge Manu Katché und Pino Palladino. In der Folge wirkte er in über 100 von Manu Katchés "Tendances"-Konzerten mit.