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Metropolis mit Brian Eno, Fisherspooner, Bono etc.

03.02.2023 von 07:00 bis 08:00
Metropolis "Kulturmagazin" It's Not Only Rock 'n' Roll Baby! Es ist noch viel mehr! Lukas Maximilian Hüller - Panoramen der Todsünden "Das Narrenschiff" Porträt: Jan Lauwers & Needcompany Beautiful Bitch - Klaukinder im Film Hotspot - Mode aus dem Milieu: "Red Light Fashion" in Amsterdam. "It's Not Only Rock 'n' Roll Baby! Es ist noch viel mehr!": Kunst und Pop nähern sich einander immer stärker an. Wo ist die Grenze? Gibt es sie noch? Wie viel Unterhaltung darf es geben, wenn es um Erkenntnis geht? Und: Wie tanzbar kann die Kunst sein? "It's Not Only Rock 'n' Roll, Baby", so heißt eine Ausstellung im Beaux Arts Center in Brüssel, die bis zum 14. September den Weg von Pop- und Rockmusikern dokumentiert, welche vor ihrer erfolgreichen Musikkarriere Kunstschulen besucht, zum Teil selbst als bildende Künstler gearbeitet haben. Das prägt die Künstler und ihre Musik. Brian Eno etwa, früher bei "Roxy Music", oder David Bowie, Annie Lennox und viele andere mehr sind aus Kunstschulen in das Musikbusiness gelangt. Die Ausstellung in Brüssel vereint Musiklegenden und angesagte Musiker der jüngsten Zeit. So sind Werke von Brian Eno, Patti Smith oder Yoko Ono zu sehen, aber auch Arbeiten von The Kills oder Pete Doherty. Der französische Kurator Jérôme Sans erklärt, wie sich gute Laune und Erkenntnis vertragen. "Metropolis" zeigt die Kultmusiker von Fisherspooner in New York und Chicks on Speed in Berlin. Brian Eno besucht das Kamerateam in Dublin, wo er gerade für U2 das neue Album aufnimmt. Bono, der Sänger der irischen Band mit Weltruf begründet das so: "Wir waren nie auf einer Kunstschule. Deshalb haben wir uns Brian geholt!" "Lukas Maximilian Hüller - Panoramen der Todsünden": Lukas Maximilian Hüller ist ein Wiener Fotograf mit großem Ansehen in der Welt der Kunst. Er hat irgendwann die 360 Grad-Fotografie für sich entdeckt und daraus im Laufe der Zeit sein Markenzeichen gemacht. Seit mehreren Jahren arbeitet er an einem gewaltigen Projekt. Er möchte die sieben Todsünden in Fotografien darstellen. Für jede Todsünde ein Foto. Die Fotos sind gewaltige Inszenierungen mit Dekor und Statisten. Er fotografiert die Szene in ein einziges Foto mit einer speziellen 360 Grad-Kamera. Die Inszenierung denkt er sich mit seinem langjährigen Brüsseler Freund Etienne Tombeux aus, der so etwas wie der geistige Vater des Projekts ist.