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Shantel
Von Stefan Hantel bis Shantel ist es kein weiter Weg. So sei gleich zu Beginn das Rätsel um Shantels Pseudonym gelöst. Aber was ist das eigentlich für ein Typ, der aus seinem gewohnten Downbeat-Umfeld ausbricht, um sich der Verbreitung von Balkan-Rhythmen zu widmen? Polka-Brass-Beat im Club? Funktioniert das? Aber hallo!
1995 erscheint über Infracom das erste Shantel-Album "Club Guerilla", 1996 verwenden K&D von Shantels zweitem Album "AutoJumps & Remixes" den Track "Bass And Several Cars" für ihr DJ Kicks-Album. 1999 zieht er vorübergehend in die israelische Metropole Tel Aviv, um dort am Nachfolger "Greatdelay" zu arbeiten. Justament als das Album im Kasten ist, bricht die zweite Intifada aus, was ihn aber nicht daran hindert, dort weiterhin Platten aufzulegen.
2000 unternimmt Shantel so etwas wie eine Bildungsreise in eigener Sache. Er besucht die Heimatstadt seiner Großeltern, Czernowitz. Die in der heutigen Ukraine liegende Stadt ist die Hauptstadt der Bucovina, einem Gebiet, in dem verschiedene Kulturen und Religionen aufeinander prallen. Dazu gehört natürlich auch Musik, und die fährt ihm wie ein Blitz in den Hintern, obwohl er die Musik der Roma Blasorchester schon seit seiner Jugend kennt. Das muss ihn derart begeistert haben, dass er sein künstlerisches Schaffen überdenkt. Er beginnt damit, Osteuropäische Trötenmusik zu remixen, begeistert sich für die Taraf De Haidouks, Boban Markovic, die Fanfare Ciocarlia und die Rhythmen eines Goran Bregovic. So entstehen Songs, die mit dezenten elektronischen Einschlägen durchaus den Club rocken könnten.
Im August 2007 erscheint dann endlich wieder originäres Material von Shantel. Für "Disko Partizani" versammelt er eine ganze Latte prominenter Gypsy-Musiker um sich. So zum Beispiel Marko Markovic, den Sohn des berühmten Boban.
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Sharon Van Etten
Die Geschichte ist gut und birgt einiges an Tragik. Da ist diese junge Frau, die aus einem behüteten, progressiven Elternhaus in New Jersey aufbricht, um unten in Nashville ein neues Nebenher arbeitet die Rückkehrerin in einer Weinhandlung, wo sie sich – aus persönlichem Interesse – ein profundes Fachwissen über spanische Weine aufbaut. Doch dann geht es richtig los. Sharon hat genug Geld gespart, um nach Brooklyn zu ziehen, und dort mischt sie ganz sachte die Szene auf. Sie verteilt selbstgebrannte CDs, nimmt an Open-Mic-Veranstaltungen teil und macht sich allmählich einen Namen. Es folgt ein erstes Album, das mit viel Lob quittiert wird, doch erst der Zweitling «epic» sorgt für Aufhorchen. Nicht zuletzt aufgrund des Songs «One Day», der als absolutes Meisterwerk zu werten ist und in Wohnungen geschmackssicherer, leicht melancholischer Zeitgenossen regelmässig rotiert. Eigentlich wünschte man sich, Frau Van Etten würde nach Zürich übersiedeln. Aber das wird sie wohl leider nicht. Immerhin: Für einen langen, denkwürdigen Abend wird sie für uns singen, die wohl beste Songwriterin der Gegenwart. Und das ist eigentlich mehr, als wir uns je hätten erträumen lassen können. - See more at:
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Oh See - A Festival
SCHWEIZER MUSIK ONE SENTENCE SUPERVISOR: Das ging rassig! Im Frühling 2013 sammelten One Sentence. Supervisor per Crowdfunding Geld für die Produktion ihres Debüts «This Heavy Sea». Ende des Jahres wählte Virus die Platte zum Schweizer Album des Jahres. Erstaunlich ist das nur, solange man die Musik der vier Badener nicht gehört hat. Es ist Indie-Rock, der genug rumpelt und kratzt, um Anhänger der zupackenden Gangart zu überzeugen und gleichzeitig so verständig Melodien spinnt, dass es den Harmoniebedürftigen warm ums Herz wird. Nach einem Jahr voll mit Kritikerlob und gefeierten Gigs präsentieren sich die Jungs so frisch und enthusiastisch, wie es nur Newcomer sind, der Zeit gekommen ist.
PHONOGEN-ELECTRONICA-TIPP SAY YES DOG: Zwei Berliner plus ein Luxembourger(li) ergibt entweder einen hübschen Zuckerschock zum Zvieri oder aber «Forlorn Disco» oder «Disco Tristesse»; Letzteres passiert, wenn sich zwei Studiosi der Tontechnik mit einem Jazz-Schlagzeuger zusammetun zwecks Erschaffung von Musik. Fluffige Beats im 4/4 Takt, eingängige Melodien, griffige Synthie-Flächen umgeben von blubbig-drolligen Sounds – Disco Disco Baby. Darüber aber bringt der Sänger – auch mit Unterstützung seiner Bandkollegen – seine Lebensmelancholie in einem Tonfall trockener Betrübnis zum Ausdruck – et voilà Disco Tristesse.
20 Jahre Lethargy 2014
Lethargy Webseite
Nadine Carina - little House
Der Sound wirkt hypnotisch, aber nie abgehoben. Dabei liegt ihre Stimme im Spektrum zwischen Emiliana Torrini und Regina Spektor – nachzuhören auf ihrem Debüt «Magic Box». Man hört es: im Tessin ist es definitiv am wärmsten in der Schweiz!
Kelis
Mit dem «Tasty» legte sie 2006 sehr erfolgreich nach und landete mit «Milkshake» einen Nummer-Eins Hit in den R'nB-Charts. Kelis arbeitete immer mit den Grossen ihres Genres zusammen wie den Busta Rhymes oder ihrem früheren Ehemann Nas. Nun kehrt der Paradiesvogel der amerikanischen R'n'B und Soul-Szene wieder zu ihren Wurzeln zurück und veröffentlicht anfangs April ihr neues Album voller modern interpretiertem «Classic Soul». Und das Beste daran: Am Freitag, 16. Mai, stellt sie es im Kaufleuten «live» vor, exklusiv in der deutschen Schweiz. Welcome back Kelis!
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Jamie Woon
So war er etwa auf dem Album von Disclosure vertreten und hat für Banks einen Song produziert. 2014 erscheint das lange erwartete zweite Album von Woon. Die neuen Songs wird er am Blue Balls Festival vorstellen und bringt zusammen mit Fat Freddy’s Drop eine gehörige Portion Soul nach Luzern.
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Archive
Bekannt für ihre mitreissenden Live-Shows werden die Briten am Blue Balls Festival ihr neues Album ’Axiom’ vorstellen, laut Archive ist dieses das ambitionierteste Projekt in der Bandgeschichte. Das muss bei einer Band mit einem derart eindrücklichen Back-Katalog etwas heissen. Der Abend wird eröffnet vom vielversprechenden Newcomer Sivu.
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Goldfrapp
Bei anderen mag die Verwandlung nur Verkleidung sein, bei Goldfrapp ist es weit mehr: Sie loten ihre Grenzen aus, holen alte Epochen zurück, bringen Träume zum Leben. Auch die Show im Konzertsaal verspricht etwas ganz besonderes zu werden: Die Briten werden am 24. Juli von Streichern unterstützt.
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Duck Fight Goose
Die Mitglieder sind Han Han, San San, Panda und Da Männer. Ihre Musik ist stark von Neo-Psychedelic-Bands beeinflusst und so passt sich ihre Musik immer wieder der Zeit neu an und eine eindeutige Schublade für die Band gibt es demnach nicht.
Im Rahmen des China-Drifting-Festivals treten Sie mit anderen chinesischen und schweizer Acts auf:
Beijing Opera Performance
20.00 Uhr Silent movie presented by IOIC: The Goddess (China 1934, 73 min) | live scores by Huzi & Hua Dong (Beijing)
FM Belfast
Doch seit ihrem Festivaldebüt 2006 wächst ihr Freundeskreis stetig. Und als die Band 2008 ihr erstes Album How To Make Friends veröffentlichte, stand dem internationalen Durchbruch nichts mehr im Weg. Die Platte verkaufte sich in den folgenden Jahren mehrere zehntausend Mal und die Kritiker überschlugen sich in hymnischen Besprechungen. Nicht weniger erfolgreich war Album Nummer 2, «Don‘t Want To Sleep» das 2011 erschien.
Bei den Konzerten von FM Belfast bleibt kein Tanzbein still. Wilde Choreographien und spassiger Electropop gehören zum Standard-Repertoire.
Mit neuer Platte im Gepäck, «Brighter Days» erscheint am 25. April, kommen die Isländer am 16. Mai in den Stall 6. Macht euch auf eine lange Partynacht gefasst!
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Slow Magic
Seit nunmehr 2 Jahren geistert der gehörnte Zeremonienmeister mit Triggerpads und Standtoms im Gepäck durch die Clubs der Welt, unter anderem jüngst im Vorprogramm von keinem geringeren als GOLD PANDA. Sein sommerlicher Chillwave wird eine wohltuende Abwechslung zum ganzen WM-Rummel bilden. Wir freuen uns darum umso mehr, dass Slow Magic an einem spielfreien Tag in Zürich Halt macht!
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Bernhoft
Die Songsammlung dieses Albums wurde von schwedischem Pop, dem bahnbrechenden Soul von Stevie Wonder und Sly Stone sowie vom anspruchsvollen Folk-Rock von Carole King inspiriert. Oft als eine der besten Stimmen Norwegens bezeichnet, hat Bernhoft früher in der Band Explicit Lyrics gespielt und gesungen. 2008 veröffentlichte er sein Solo-Debüt „Ceramik City Chronicles“ und erhielt schnell einen Ruf als Must-See Live-Künstler. Anfang 2011 veröffentlichte er „Solidarity Breaks“, von dem mehr als 250‘000 Stück verkauft wurden. Im folgenden Jahr setzte Bernhoft seinen Breakout-Erfolg fort und gewann 2012 die norwegischen Grammys für „ bester männlicher Künstler“ & „Künstler des Jahres“.
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M4Music, 27. - 29. März 2014
Die Band Blood Red Shoes (UK) eröffnet das Festival am 27. März im Radiostudio von Couleur 3 in Lausanne mit einem exklusiven Showcase. Am Nachmittag findet die Verleihung des Best Swiss Video Clip statt. Dank einer neuen Showcase-Bühne auf dem Schiffbauplatz gibt es am 28. und 29. März gratis Open-Air-Konzerte angesagter Schweizer Bands. 825 Demos von Schweizer Nachwuchsbands aus der ganzen Schweiz gingen an der diesjährigen Demotape Clinic ein. «Berlin» bildet den Schwerpunkt der Conference der 17. Ausgabe von m4music.
Ein PHONOGEN-Tipp oder zumindest ein neugierieges Reinhören könnte die 18-jährige Chlöe Howl am Samstag sein! (23.15 Uhr, Moods) NewsUpdate: Abgesagt! Auch spannend: Glass Animals, Samstag, 23.45, Exil. oder schweizer Musik-Tipp: Wolfmann, Freitag, 22.00 Uhr im Moods. Sehr schön!!
Übrigens - neue Bühne mit Gratis-Konzerten auf dem Schiffbauplatz! Hier gehts zum Programm!
Deine Lakaien
Kaum eine andere Band hat in den zurückliegenden zweieinhalb Jahrzehnten so polarisiert wie das Duo von Sänger Alexander Veljanov und Keyboarder Ernst Horn. Sie wurden geliebt und gehasst. Dennoch: Redet man von Deine Lakaien, so ist es fast unmöglich sie nicht mit dem Attribut "Ausnahmekünstler" zu versehen. Melodien von tiefer Traurigkeit, opulente Arrangements und das unvergleichliche Timbre von Alexander Veljanov - das sind Deine Lakaien in Reinform. Nach den grossartigen Akustikkonzerten der vergangenen Jahre werden Ernst Horn und Alexander Veljanov nun wieder mit Bandbegleitung touren, um ihr neustes Album zu präsentieren.
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Kosheen
Genre-Grenzen sprengend zündete ihre Mischung aus Pop und Underground nachhaltig. Singles wie "Hide U", "Catch" und "Hungry" ebneten den Weg für das höchst erfolgreiche Debütalbum "Resist". Jetzt ist das Trio mit einem neuen Album am Start. Die Kompositionen zeigen sich melodiös, atmosphärisch und mit einer grossen Tiefe. Die wunderschönen Melodien und die unverwechselbare Stimme von Sian Evans stehen im Vordergrund. "Solitude", so die Band, "beschreibt den Zustand, in dem man alleine ist, sich aber nicht einsam fühlt. Für uns ist dies ein sehr positiver und konstruktiver Moment. Der Augenblick, da man sich selbst genügt, die Welt reflektiert, inneren Frieden geniesst und von Selbstbewusstsein erfüllt ist.“ Alleine wird die Band zumindest am 25. April nicht sein, denn dann kehrt Kosheen für eine exklusive Club-Show endlich zurück - und zwar in den Komplex Klub in Zürich!
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Cloud Boat
Die beiden Londoner Sam Rocket und Tom Clarke werden erst im Mai 2014 ihr Debut-Album veröffentlichen - mit Sicherheit ein grossartiger Mix aus melancholischen Stimmen und epischen Gitarren-Wellen. Vorher präsentieren sie uns aber die neuen Songs im intimen Rahmen in der schmucken Bar Rossi in Zürich.
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dOP @ tonhalleLATE
Sie zählen zu den besten elektronischen Live-Acts der Welt. Vielleicht weil sie keine grosse Freunde von Kompromissen sind. dOP-Shows sind schrill, schräg und bisweilen gar obszön. In der Folge übernimmt der Zürcher DJ Nicola Kazimir das musikalische Zepter. Die Visuals an dieser tonhalleLATE stammen von Projektil.
Zur Aufführung kommen im klassischen Teil «Till Eulenspiegels lustige Streiche» op. 28 von Richard Strauss, sowie Mozarts Violinkonzert Nr. 5 in A-Dur, interpretiert von Gidon Kremer.
Iyeoka
Funk, HipHop und Soul paaren sich mit Eleganz und einer Prise Motown. «Simply Falling» heisst das offizielle (und zu Recht bald schon 15 Millionenmal angeklickte!) Video zu ihrer neuesten Veröffentlichung «Say yes». Assoziationen an die elegante Opulenz alter James Bond-Filme ruft diese Musik hervor, eine glamouröse, unwiderstehliche Soulballade. Iyeoka setzt nicht auf laute Effekte sondern ganz auf die beeindruckende Kraft ihrer Stimme. Iyeoka wird Europa zweifellos im Sturm erobern. Wir sind dabei und sagen ja!
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St. Vincent
Das neuste Album der Sängerin und Multiinstrumentalistin Annie Clark heisst schlicht «St. Vincent» und sie präsentiert sich darauf so kühn und zwingend wie noch nie: Elf Songs mit aggressiv verzerrten Gitarren, ätherischen Vocals und Synthie-Arrangements sowie einer mitreissenden Rhythmusgruppe und Percussion-Gewittern. Für einmal musste „der Groove absolute Priorität haben“, sagt Clark, die eine „Party-Platte“ machen wollte, „die man auch auf einer Beerdigung spielen kann.“ Wenn das kein hehres Ziel ist? Am Samstag 31. Mai ist St. Vincent im Festsaal des Kaufleuten Zürich live zu erleben, exklusiv in der Schweiz…
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Legowelt live
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Velvet Condom - Lippenstift
Als Bands wie Trisomie 21, KaS Product oder Norma Loy in Frankreich respektable Erfolge feiern, wird der Begriff Cold Wave zum lokalen Phänomen, denn in anderen europäischen Ländern ordnet man die französische Spielart des Wave einfach existierenden Stilen unter. Die Band Velvet Condom belebt Erinnerungen an die Musikrichtung wieder, die zu der längst vergessenen 80er Jahre Atmosphäre aus Neonröhren, Nebel und zuckenden Stroboskopen passt, wie keine andere. 2005 von Nicolas Isner und Oberst Panizza in Strasbourg gegründet, veröffentlichen sie Ihre Musik hauptsächlich in Deutsch, denn Sänger Nico hat deutsche Wurzeln, worauf die Band 2008 nach Berlin ziehen. Erinnerung an eine Zeit, in der Turmfrisuren und Vogelnester die Tanzflächen ambitionierter Clubs beherrschten, werden mit dem etwas komisch klingenden Namen Velvel Condom geweckt.
Riva Starr feat Rssll "Absence"
Letztere ist bekannt für Ihre Sendung auf BBC Radio 1 am Freitag und Sonntag Abend. Gilles Peterson kennt man ja auch in unseren Breitengraden. Das Video, als auch die Musik zu "Absence" ist eine gelungene Fusion von kreativen Bildern und vorbildlichem Sounddesign, was in den letzten Jahren als Gesamtkunstwerk immer seltener geworden ist. Um so erfreulicher ist es, eine klare Estethik präsentiert zu bekommen, welche garantiert nicht rein zufällig entstand: Surrealistische Elemente prallen auf fast schon esoterische Soundgefilde, wunderbar verwoben mit einer populären Gesangs-Meldodie. Als 2009 Riva Starr in der House-Szene aufkam, rechnete wohl niemand mit einem solchen Track, welcher als Singleauskopplung vom kommenden Album "Hands In Hands" (11. März 2013) angedacht ist.
Metronomy
Doch seit ein paar Jahren schon haben sich diese Engländer aus Devon einen ansehnlichen Namen gemacht mit dem Buzz, den sie bei jedem Auftritt veranstalten. Der Electro mit schrägen, aber eindeutig gemeisterten Impulsen dieses leicht freakigen Trios, das im Laufe der Zeit zu einem Quartett angewachsen ist, lässt sich sowohl vom minimalistischen Electro Stil Kraftwerk als auch vom Synthie-Pop oder einer verfremdeten Dance-Kultur beeinflussen. Das Ergebnis ist elektrisch, tänzerisch und unbeschwert leicht!
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Breton
"Other People’s Problems" ist ein experimentelles Biest zwischen Indie Rock und Electro, das zwischen Ekstase und Trance pendelt und so gekonnt den Puls des Hörers variiert. Ihre ganze multimediale Kraft entfalten Breton allerdings erst in der Konzertsituation. Auch hier gehört der Video-Schnittplatz zum festen Gefüge ihrer Performance, er wird genutzt wie ein visuelles Instrument.Alle Mitglieder wechseln stetig zwischen Bass, Drums, Gitarren, Synthies und Laptops, während einer der Fünf live zur Musik Videobilder mischt, die Breton überdies als einzige Lichtquelle auf der Bühne dienen. Auch hierin erkennt man ihre ganze Konzentration auf eine unverfälschte, mystische Kunst, die vom Zuschauer erst erschlossen werden will. Nachdem Breton in der Vergangenheit bereits zweimal in der ausverkauften Zürcher Hafenkneipe vollends überzeugt haben, dürfen wir uns jetzt auf eine ausgiebige Headline Show im Komplex Klub freuen.
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Toy
Aufgenommen wurde das neue Material in Süd-London, dabei unterstützte sie abermals Produzent Dan Carey (Hot Chip, The Kills) im Studio.TOY bleiben ihrem Stil treu, gefeiert von Fans wie Kritikern weltweit. Aktuell für den Q Award als "Best New Act" nominiert, begeistern die Londoner mit einem Klang aus Post Rock, Punk oder Psychedelic Rock.Ein Sound, der ausufernd, geräuschvoll, schummrig oder psychedelisch daherkommt mit grossen Songs, die den Flair der 70er Jahre versprühen. Die Musik von TOY wirkt wie eine psychedelische Jam-Session angetrieben von schwirrenden Gitarren, Tom Dougalls tiefer Stimme und der Bereitschaft musikalisch zu experimentieren.
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Darkside (USA) - Nicolas Jaar & Dave Harrington
Im Hotel zwischen Soundcheck und Abflug wurde zum ersten Mal gemeinsam experimentiert und Darkside geboren. Die Tasten und Knöpfe von Jaar treffen auf die Gitarre von Harrinton und umgekehrt. Das Resultat ist nun auf acht Liedern zu hören. „Psychic“ ist eine Reise zweier Entdecker. Als hätten die beiden Mittzwanziger Sergio Leones Kult-Western „Spiel mir das Lied vom Tod“ im Fahrstuhl eines Hochhauses in Manhattan auf einem iPad zum ersten Mal angesehen und dann die Filmmusik neu geschrieben. Die Helden sind längst gestorben, die heroische Fanfare weicht einer warmen einlullenden Kirchenorgel und die Störgeräusche aus Effektgeräten flirren und rauschen.45 Minuten lang taucht man ein und macht einen Trip mit, der einen wohlig mitnimmt, nie irritiert aber doch immer wieder überrascht. Nicolas Jaar hat sich stets weiterentwickelt und sich seine eigene Welt gebaut, eine visionäre Welt, in der Club-Musik, Noise und Pop ganz neu definiert werden. Mit Harrington ist ihm endlich ein Partner zur Seite, der ihm folgen kann ohne als Fremdkörper zu wirken. Der mit seinem variablen Gitarrenspiel zwischen Loop-Station und Effektpedal neue Akzente setzt und neue Türen aufstösst. Der die Räume und Zeiten im Arrangement auch so traumwandlerisch betritt wie Jaar und anderseits griffige Riffs und Fills beisteuert, um den bekannten Jaar-typischen Laidback Groove noch sinnlicher zu machen.
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DUB PISTOLS
Die Dub Pistols, die in ihrer Heimat zusammen mit Fatboy Slim oder den Chemical Brothers gerne unter dem Etikett Big Beat geführt werden, touren besonders erfolgreich und ausgiebig die USA. Die Remix-Aufträge flattern zu Dutzenden ins Haus: Die Dub Pistols arbeiteten unter anderem für Moby, Bush, The Crystal Method, Limp Bizkit, Ian Brown, Bono und Korn. Vor allem auch live überzeugen die Party-Rocker und schmettern ihre Hits der letzten 15 Jahre dem euphorischen Publikum entgegen. Kein Wunder wurden sie an den "Best Of British Awards“ 2011 zum besten Live Act erkoren!
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THE PAROV STELAR BAND
Live wird der Österreicher unterstützt von einer grossartigen Band und bietet eine fantastische Show. Nicht verwunderlich, waren auf der letzten Tour alle Konzerte der Parov Stelar Band innert Kürze ausverkauft. So auch in der Schweiz, wo sie 2013 neben zwei umjubelten Festival-Auftritten auch noch insgesamt vier Headline Shows vor total 7000 Fans spielten.Bevor die Arbeiten am neuen Album beginnen, wird die Parov Stelar Band 2014 noch eine einzige Headline Show in der der Schweiz spielen und zwar am Freitag 11. April in der Eishalle Winterthur. Das wird eine Party!
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Anne Clark (& Welle Erdball)
Es waren und sind auch Elemente von Rock-, Volk- und Dance-Elemente darin verwoben, darum wahrscheinlich die exotische Schubladisierung. Der Sound von Anne Clark ist einzigartig geblieben und darum ist der Besuch eines ihrer seltenen Konzerte in der Schweiz sicher hörenswert!Liebhaber dunklerer Tonarten und Angehörige der Wave- und Gothic-Szene treffen sich am Freitag, 18. April zum Schwarzen Ball im X-TRA. Auf der Bühne stehen Anne Clark und Welle:Erdball.